Ältere Projekte


Natur 03

Im Februar 2003 hatte das Hügelland die Möglichkeit, sich auf der Natur 03, der Fachmesse für Jagd, Natur und Brauchtum, erstmals im großen Rahmen der Öffentlichkeit zu präsentieren. Hier konnten die MessebesucherInnen einen Eindruck davon gewinnen, wie nah Erholung, Genuss und Erlebnis – vor allem zu Graz – sein kann, nämlich im Hügelland östlich von Graz.

Das Hügelland präsentierte sich von seinen besten Seiten: mit vor Ort frisch gebackenem Brot (mit Unterstützung der Landwirtschaftlichen Fachschule Haidegg, Graz), Obstsäften und –bränden sowie Kräutern in allen Erscheinungsformen – zum Riechen, Schmecken, Fühlen. Die Produkte des Hügellandes waren damit die optimale Ergänzung zu den beiden anderen Regionen Almenland Teichalm-Sommeralm sowie Schilcherland, die sich gemeinsam mit dem Hügelland in einem Marktplatz der steirischen Schmankerln zusammengefunden haben.

Besonderes Interesse bei den BesucherInnen konnte das Schaukochen wecken; für das Hügelland schwangen Willi Haider und Johann Wöls den Kochlöffel und verwöhnten mit Kostproben von der XXX über xxx bis hin zu xxx.

Für die musikalische und kulturelle Begleitung sorgten u.a. die Trachtenmusikkapelle Laßnitzhöhe und die Lembachtaler Stubenmusi sowie eine Lesung des St. Mareiner Dichters XX Schwarzl.

 

mOSTXpress

„Weil Essen nicht gleich Essen ist!“ lautet das Motto der Betreiber von mOSTXpress, Anja und Michael Weiß. Ihr Catering-Service baut auf regionalen Produkten bei Speis und Trank auf, auch Bedienungspersonal, Geschirr, Dekoration und Unterhaltung können mitgebucht werden.

Dabei ist das kulinarische Angebot reichhaltig: Von der Kürbiscremesuppe über schmackhafte, bunte Salate, Hendlhax’n mit Kürbiskernkruste bis hin zu Buchteln, Strauben und Plundergebäck ist alles dabei, was der Gaumen sich wünschen kann.

 

HügelREICH

Sommer 2003 im Hügelland

HügelREICH – das ist der Überbegriff für die Feste und Veranstaltungen im Hügelland östlich von Graz, die im Rahmen der Gustarte 2003 angeboten werden:

Insgesamt wurden 6 Feste veranstaltet, alle unter einem verschiedenen Motto und mit verschiedenen Schwerpunkten.

„G’scheit feiern“ lautet die Devise

Alle Feste des Hügellandes finden unter den Kriterien der Region sowie der Initiative „G’scheit feiern“ des Landes Steiermark statt: ausschließlich regionale Produkte und ProduzentInnen; Neuaufbereitung regionaler Traditionen und althergebrachter Themen; Glas, Metall und Keramik statt Plastik bei Geschirr und Besteck; Geschirrspülservice für die Spezialitäten-AnbieterInnen; umweltfreundliche Anreise mit Busverbindungen direkt zum Festgelände sowie originellen Shuttle-Diensten; u.v.m.

04. Mai 2003:
Blütenzauber im Hügelland, Langegg b. Graz
Inmitten eines naturnahen Areals in der Gemeinde Langegg – nur wenige Minuten von der Autobahnabfahrt Laßnitzhöhe entfernt – wurde zwischen Streuobstwiesen und alten Bauernhöfen „Oststeirischer Blütenzauber“ geboten. Da konnte nicht nur das sonnig-weiche, fruchtbare Hügelland in seiner ganzen Schönheit genossen werden, da gab es auch jede Menge Schmankerln für Leib und Seel’: Regionale Direktvermarkter tischten ihre Spezialitäten auf und verwöhnten die Gäste mit heimischen Köstlichkeiten. Folk- und Volksmusikanten spielten auf und sorgten für ein fantastisches Klangmeer.

21. Juni 2003:
Feuer und Flamme im Hügelland, Kainbach b. Graz
Den längsten Tag des Jahres – den Beginn des Sommers – verbrachte das Hügelland mit zahlreichen BesucherInnen in freier Natur, mit dem Zauber der Region, der Faszination von Licht und Flamme und mit den kulinarischen Spezialitäten der Region. In den frühen Abendstunden wurde g’schmackiges Bauernbrot gebacken, am offenen Feuer Sterz gekocht, Saft – Most – Hochprozentiges – Süßes und Saures verkostet werden. Mit Einbruch der Dunkelheit wurden die Feuer entzündet, das Hügelland begann zu glühen und zu brennen. Bis weithin sah man die Lichter und hörte man die Klänge des Hügellandes.

09. August 2003:
Weizen, Jazz & Bauernbrot, Holzmannsdorfberg / St. Marein b. Graz
Kultur und Sommergenüsse – kulinarisch, landschaftlich, klimatisch – konnten bei einem „Fest der Sinne“ genossen werden. In den Obsthängen der Familie Perl-Danek wurde all das aufgekocht und aufgetischt, was in der Region um diese Jahreszeit wuchs, reifte und gedeihte. Vor allem heimische Spezialitäten rund um das Getreide standen im Mittelpunkt des Geschehens. Weizen und Gerste, Hafer und Roggen wurden in vielfältigster Form präsentiert.

Ergänzt wurden die Schmankerln durch junge Säfte, Most und Wein, edle Brände und regional gebrautes Bier aus heimischem Getreide. Dazu gesellten sich Jazz, Folk und Stubenmusik, die mit dem kulinarischen Angebot einen spannungsvollen Bogen für das Fest „Weizen, Jazz & Bauernbrot“ bildeten.

06. September 2003:
HügelART, Klocker-Hof / Hart b. Graz
Kommt und bestaunt die kulturellen Kostbarkeiten des Hügellandes! Das war das Motto von „HügelART“, dem ersten oststeirischen Kunst-, Handwerks- und Raritätenmarkt im Hügelland: Gezeigt wurden Bilder und Objekt der MalerInnen und GestalterInnen, Künste der HandwerkerInnen, das alte bäuerliche Tun und Werken, Raritäten längst vergangener Tage…

Ganz besonderes Augenmerk galt der Präsentation des neu erschienenen Hügelland-Buches „Gesichter einer Region“ sowie der erstmaligen Verkostung des Hügelland-Brotes, kreiert und gebacken von BäckerInnen aus dem Hügelland.

Dazwischen konnte den Klängen der MusikerInnen, den Liedern der SängerInnen, den Worten der DichterInnen gelauscht werden. Vom Bildhauer bis zum Kunstschmied, vom Keramiker bis zum Fassbinder, vom Glasgestalter bis zum Korbflechter, vom Besenbinder bis zum „jungen Wilden“ – alle waren sie da, ob Mann, ob Frau, ob jung, ob alt. Rund um das weitläufige Areal des Klocker-Hofes konnte in die Reben-Galerie, die Woaz-Werkstatt, das Heu-Atelier, den Garten-Raum oder in die Wald-Halle eingetaucht werden, konnte jede Menge oststeirische Fantasie entdeckt werden.

12. Oktober 2003: Erntedank im Hügelland, Nestelbach b. Graz
Die Kraft des Hügellandes, die Fruchtbarkeit des Bodens, die Geschichte der Region, das Können der Menschen, die Kreativität der BewohnerInnen – all das konnte bei einem fantastisch-fantasievollen Umzug erlebt werden. Durch die wunderschöne Hügelland-Gemeinde Nestelbach bei Graz zog ein ländlich-bäuerlicher Zug, der Geschichte und Gegenwart der Region vermittelte. Pferdefuhrwerke, Oldtimer-Traktoren, Ochsengespanne, Fußtruppen präsentierten auf prächtig dekorierten Wägen und Anhängern die Besonderheiten des Hügellandes. Mythen und Geschichten wurden ebenso dargestellt wie altes Handwerk; die Früchte und die Fruchtverarbeitung, die Ernte und der Erntedank wurden gezeigt, Entwicklungen der unmittelbaren Vergangenheit wurden vermittelt. Dazu konnten kulinarische Leckerbissen der Region verkostet, die Klänge von Blasmusikkapellen, Harmonikaspielern, Trommlern, Dudelsackpfeifern u.v.m. genossen werden.

19. Oktober 2003:
Kukuruz & Türkenstern, St. Margarethen a.d. Raab
Anlehnend an die historische Maiswette zwischen Chrustschow und Figl, wo mehr, wo der bessere, der größere Mais wächst, in Österreich oder in Russland, haben sich im Oktober 2003 die zwei „Gustarte“-Gemeinden St. Margarethen/R. (Hügelland östlich von Graz) und Fehring (Steirisches Vulkanland) zu ihrem Vergleichskampf rund um den Sterz – genauer um den Bio-Mais – entschieden. Beim großen Sterz-Fest im Ortszentrum von St. Margarethen wurde dann das Ergebnis verkündet:

XXX
Bei diesem Genuss- und Erlebnisfest drehte sich alles rund um den Kukuruz, die Mais-Striezel, die gold-gelben Körnderl – nicht nur, dass man bei diesem Fest allerortens dem Mais begegnen konnte, ihn fühlen, schmecken, riechen – auch traditionelle Verarbeitungsmethoden konnten beobachtet werden: Häuten, Schälen, Raspeln, Mahlen. In veredelter Form wartete er als Brennsterz, Häfentommerl, überbackene Maisschnitte, Maisbrot, Mehlspeise u.v.m. auf die große Besucherschar.

 

GUSTARTE 2003


Die Gustarte 2003 ist ein Kooperationsprojekt dreier oststeirischer Regionen, die sich zusammengeschlossen haben, um gemeinsam die Oststeiermark als Ausflugs- und Erholungsregion zu positionieren:

Energie-Region Weiz-Gleisdorf
Hügelland östlich von Graz
Steirisches Vulkanland

Zwischen Mai und Oktober 2003 bieten diese Regionen all ihre Besonderheiten in einem höchst fantasievollen Veranstaltungsprogramm an. Während der Gustarte 2003 gibt es nicht nur die vielen Spezialitäten des Landes zu verkosten und zu genießen; es wird auch ein umfangreiches Erlebnisprogramm geboten: Hier kann man den Zauber der oststeirischen Natur, die Vielfalt des kulturellen Lebens, die Geschichte von Land und Mensch, die Magie von Erde und Wasser, von Wind und Sonne in faszinierender Form entdecken, erleben und genießen.

Das Besondere, das Hochwertige, das Frische genießen Vorrang: Liebhaber von Qualität und Originalität haben hier Gelegenheit, den Produkten der Region und den Menschen, die dahinter stehen, zu begegnen, Schmankerln zu verkosten, Natur zu genießen, Leute kennen zu lernen.

Die Veranstaltungen der Gustarte 2003 wurden in einem Informationsfolder mit dem jeweils saisonalen Programm zusammengefasst und dargestellt.

Der Öffentlichkeit, und hier vor allem den heimischen Medien, wurde die Gustarte 2003 bereits zweimal in einer Pressekonferenz vorgestellt. Nähere Informationen dazu finden Sie unter „Berichte, News bzw. Pressepiegel“.

 

Lucullus 2005


Was für ein toller Käse, der den „Lucullus 05“
bekam
. . . und der steirische Gastro-Oskar 2005 der
Kleinen Zeitung geht an: den Schafkäse-
Produzenten Gottfried Masser. 18 weitere Finalisten
freuten sich mit ihm.
Spannend war es bis zum Schluss geblieben. Denn tatsächlich
wusste nur ein einziger der Organisatoren, wer heuer mit dem
begehrten Kulinarik-Preis „Lucullus 05“ geehrt werden würde. Und
der Sieger konnte sich dann auch tatsächlich als einer der besten
Kulinariker des Landes wähnen, denn nicht weniger als 100
Betriebe haben 392 unterschiedliche Produkte eingereicht: Vom
Biereis bis zum Walnussöl, vom Honig bis zum Straußenfleisch.
Wolfgang Haas, Fachvorstand der mitorganisierenden
Tourismusschule Bad Gleichenberg, machte es spannend. Er holte
einen nach dem anderen der 19 Finalisten auf die Bühne, wo jeder
von ihnen aus den Händen von Kleine Zeitung-Chefredakteur Erwin
Zankel, „Lucullus“-Initiator Alois Gölles und Schuldirektor
Helmuth Hölbing eine Urkunde in Anerkennung ihrer Leistung
überreicht bekam. Um die Spannung steigen zu lassen, bat Haas
nun auch Tourismus-Landesrat Hermann Schützenhöfer auf die
Bühne, der ausführlich über die Besonderheiten der Steiermark in
kulinarischer, landschaftlicher und allgemeiner Hinsicht referierte.
„Zu ausführlich“, wie Gölles befand und ihm mit dem Zwischenruf
„Zah an!“ zu einem rascheren Ende verhalf.
Oskar-Reife
Es war dann Landesrat Johann Seitinger vorbehalten, gleich wie
bei einer Oskar-Verleihung, ein verschlossenes Kuvert zu öffnen
und die verheißungsvollen Worte zu sprechen: „The Winner is . . .
Gottfried Masser!“
Applaus begleitete den 47-jährigen weststeirischen Schafbauern
auf die Bühne. Freudig überrascht, vielleicht auch ein wenig
verlegen, gestand er: „Insgeheim hab’ ich 17 Jahre auf diesen Tag
hingearbeitet.“
Der Festsaal der Schule war bis auf den letzten Platz von
Freunden des guten Geschmacks aus der Gastronomie, dem
Weinbau, der Wirtschaft und der Landwirtschaft gefüllt. Unter
anderen mit von der lukullischen Partie: Wirtschaftskammer-
Präsident Peter Mühlbacher, Landwirtschaftskammer-Kopf
Gerhard Wlodkowski, die Weinbauern Erich und Margareta
Polz, Franz Hutter, Juwelier Hans Schullin, Sacher-Chefkoch
Hans-Peter Fink mit seiner Gattin Bettina, die selbst unter den
Finalisten war, Haubenkoch Hannes Sattler und die ersten
Lucullus-Sieger: die „Vulcano“-Schinken-Erzeuger Franz und
Bettina Habel. Nur für einen gab’s keinen Platz: Spitzenkoch Didi
Dorner – der Andrang war zu groß.
Lesen Sie morgen das Portrait des Siegers Gottfried Masser als
„Steirer des Tages“.

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