Streuobstwiesen

Die für das Hügelland landschaftstypischen Streuobstwiesen, die sich harmonisch in die Natur einfügen, und damit verbunden auch einen erheblichen Erholungswert darstellen, gilt es unbedingt zu erhalten und möglicherweise durch Neupflanzungen auszuweiten.

Seitens der Gastronomie, der EndkonsumentInnen, der Saft-, Brand- und MostherstellerInnen gibt es immer wieder Anfragen, wo schmackhafte, alte Apfelsorten zu beziehen sind. Das heißt, die Nachfrage ist da und kann im Rahmen gezielter Kooperationen ausgebaut werden.

Eine Möglichkeit der weiteren Nutzung von Streuobstwiesen wäre die Beweidung: hier wären Ziegen denkbar, da Ziegenprodukte noch nicht sehr verbreitet produziert werden, die Nachfrage nach Milch, Käse, Fleisch etc. aber ebenfalls gegeben wäre, wie z. B. im heilmedizinischen bzw. Wellnessbereich, in der Gastronomie etc.

In diesem Sinn wäre ein Produktentwicklungsphase, sowohl aus dem Rohproduktstreuobst, als auch von ergänzenden Produkten (Ziegen), sinnvoll. In diesen Bereichen könne sich DirektvermarkterInnen Marktnischen öffnen und damit auch entsprechende Preise erzielen.

Der Bestand an Streuobstwiesen soll erhalten werden, gleichzeitig müssen aber auch ökonomische Faktoren wie die Preisgestaltung und der Absatzmarkt für die Produkte mitbedacht werden, da eine Streuobstwiese einen wesentlichen Mehraufwand als die Plantagenpflanzung mit sich bringt. Angedacht werden sollen auch Neu- bzw. Nachpflanzungen.

Anforderungen an Streuobstprojekt aus regionaler und fördertechnischer Sicht:
Voraussetzungen:

Hochstamm

Logistische Abwicklung von Sammelbestellung mit entsprechenden Preisen über Gemeinden (niedrige Preise müssen an Landwirte weitergegeben werden.)

Pflege (einzäunen, mulchen, mähen, Krankheiten etc.) über mind. 5 Jahre unterschriebene Vereinbarung.

Nachnutzung: Produkte, Öffentliche Nutzung

Lage: nahe Schulen, öffentlichen Plätzen/Einrichtungen etc.

Möglicher Projektablauf:

Startphase mit jenen Familien, die sich von Anfang an bereit erklären, in diesem Projekt mitzuarbeiten mit dem Bonus, Förderungen für die Pflanzung zu bekommen

Vereinbarungen mit den Familien betreffen o.g. Voraussetzungen

Begleitmaßnahmen seitens des Hügellandes (Verknüpfung mit anderen Projekten der Region, z.B. Schulgärten) sowie entsprechender Vermarktung und Bewusstseinsbildung

parallel zur Neu-/Nachpflanzung: kartographische Erfassung der Region und ihrer Streuobstwiesen

Erweiterung des Projektes: Kooperationsaufbau mit weiteren interessierten landwirtschaftlichen Betrieben zur Vermehrung der Streuobstwiesenflächen im Hügelland

Weitere Schritte/Möglicher Zeitplan:

Sollten Sie selbst Streuobstwiesen besitzen und an einer lukrativen Absatzmöglichkeit interessiert sein, wendem Sie sich einfach an:
0676/96-50-828

Sie liefern in Großkisten an unsere Presse und Sie erhalten 14 Cent/kg!

Unser Apfelbalsamico aus dem Hügelland wird es Ihnen danken!

Wenn Sie keinen Biobetrieb haben sollten, zertifizieren wir gerne Ihre Streuobstwiesen und Sie können trotzdem liefern!!! ...und dies alles wird noch dazu von der Europäischen Union gefördert!!!!!

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